Die eigene Seitentypen und Vorlagen
Die Pflege von Inhalten im Internet basiert auf vielen Gedanken, die den meisten aus der Erstellung von Textdokumenten zum Beispiel in Word vertraut sind. Im Folgenden beginnt die Einführung in die Struktur der Seitenvorlagen anhand der Erstellung von Wordvorlagen erklärt.
Dokumente in Word erstellen
Einfache DokumenteBei der Erstellung von Dokumenten in Word beginnt jeder auf einem weißen Dokument damit, Texte einzugeben und diese nach und nach z.B. per Fettdruck, über Farben und über Anpassungen der Schriftgröße zu formatieren. Für ein einzelnes oder nur wenige Dokumente ist dies eine gute schnelle Strategie.
Die genannte Strategie bietet die folgenden Vorteile:
- Schnelle Erfolge
- Intuitiv zu bedienen
- Viele Freiheiten
Spätestens wenn ein zweites Dokument erstellt werden soll, welches optisch zum ersten passt, beginnen sich die Arbeitsvorgänge zu wiederholen. Welche Farbe hatte ich noch genau benutzt, welche Schrift, welche Größen und Abstände? Unweigerlich führt dies dazu, dass beide Dokumente sich nicht exakt gleichen und es bei sehr langen oder sehr vielen Dokumenten immer schwieriger wird, eine gemeinsame Strategie zu finden. Hinzu kommt, dass zum Beispiel die Änderung einer Schrift oder Farbe dazu führt, dass alle Dokumente noch einmal überarbeitet werden müssen.
Es bestehen also folgende Nachteile:
- Folgedokumente gleichen sich nicht oder nur mit viele Aufwand
- Änderungen an Formatierungen sind nicht zentral vorzunehmen
- Lange und komplizierte Dokumente erfordern viele Disziplin und Know-How
Lösung 1: Formatvorlagen
Eine erste Lösung für die angesprochenen Probleme ist die Definition von Formatvorlagen. Diese müssen pro Dokument nur ein einziges Mal festgelegt werden. Zumindest im gleichen Dokument lassen sich damit alle Formatierungen einheitlich gestalten. Für mehrere Dokumente ist es aber immer noch nötig, das erste Dokument immer wieder als Vorlage zu nutzen und zu kopieren.
Lösung 2: Dokumentvorlagen
Die nächste Lösung ist also die Erstellung von Dokumentvorlagen hilfreich. Ein Dokument wird nur ein einziges Mal komplett gestaltet und dann immer wieder als Vorlage verwendet. Folgedokumente gleichen dem einmal festgelegten Standard immer 1:1. Auch für die Organisation sehr großer Dokumente oder sehr komplexer Formatvorlagen lohnt sich in einer Formatvorlage, da einmal gefundene Lösungen automatisch immer wieder verwendet werden können. Zusätzlich kehren viele Dokumenttypen immer wieder, können also zentral als Vorlagen vorbereitet und lediglich angepasst werden.
Lösung 3: Typisierte Textbausteine
Eine Weiterentwicklung der Dokumentvorlage ist die Erstellung verschiedener Formatvorlagen unter Nutzung verschiedener Typen von Textbausteinen und weiteren Objekten. Sowohl Objekte, als auch Textbausteine werden in der Vorlage einmalig exakt positioniert und eingestellt. Sowohl optisch, als auch funktional wird alles nötige damit nur einmalig abgestimmt und festgelegt. Jede Dokumentvorlage kann anschließend zur Erstellung neuer Dokumente genutzt werden, wobei nur noch die Objekte und Textbausteine mit Daten gefüllt werden müssen. Eine Überschrift ist anschließend richtig formatiert und erscheint automatisch in den richtigen Verzeichnissen, Bilder sind exakt positioniert und werden in der richtigen Größe angezeigt. Lediglich Änderungen an den Vorlagen werden immer komplexer, so dass das Set an Vorlagen wohl überlegt sein sollte. Selbstverständlich schränken derartig vorbereitete Vorlagen die gestalterische Freiheit in starkem Maße ein. Dies ist auch beabsichtigt, da es den großen Vorteil bringt, alle Inhalte unabhängig von der Seitenstruktur und dem Layout pflegen – kurz: Sie können weniger kaputt machen!
Seitentypen – Assetvorlagen vs. leere Seitenvorlagen
Ganz ähnlich wie die oben gezeigten Beispiele, verhält es sich bei der Pflege von Internetseiten. Das Kuborgh System bietet Ihnen die Möglichkeit, sowohl leere Seiten als Basis neuer Seiten, als auch alle weiteren Lösungsmöglichkeiten (Lösung 1 - 3) zu nutzen. In einem normalen Projekt wird es nicht nötig sein, selbst neue Vorlagen zu gestalten. Dieses Dokument beschränkt sich daher auch die Nutzung leerer Seitenvorlagen zur Erstellung von eigenen Seitenstrukturen in HTML und auf die Befüllung von Seitenvorlagen, die bereits komplett in typisierte Seitenbausteine, so genannte Assets, vorbereitet ist. Sollten die vorhandenen Seitenvorlagen nicht ausreichen, sprechen Sie uns gerne an, die Erstellung einer neuen Seitenvorlage ist in der Regel ohne großen Aufwand machbar, sofern sich die Struktur oder das Layout nicht komplett ändert, in diesem Falle empfehlen die vorherige Rücksprache und Abstimmung mit einem Grafikdesigner.
Manuelle Vorlagen
Vorlagen die von Administratoren oder Redakteuren per CMS erstellt und gepflegt werden, werden als "Manuelle Vorlagen" bezeichnet.
Systemvorlagen
Als Systemvorlagen werden Vorlagen bezeichnet, die im Rahmen der Projektumsetzung vom Entwickler erstellt werden.
Assettypen
Es gibt verschiedene Typen von Assets. Jeder Typ bietet immer jeweils genau die nötigen Eingabefelder (zum Teil auch mehrere) an.
Vorlagen ohne Assets
Einfache Seiten lassen sich auch gänzlich ohne Assets anlegen.
